SPD Teltow unterstützte Blutspendeaktion des RGV
Montag, 22. August 2011

blutspende _klein.jpgchristine.jpgAlljährlich im Sommer werden die Blutkonserven knapp. Der Regionale GewerbeVerein Stahnsdorf-Kleinmachnow-Teltow hatte deshalb in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz einen Blutspendetermin in Stahnsdorf organisiert und dazu aufgerufen, diese Aktion zu unterstützen. Zu denen, die dem Aufruf folgten, gehörte der SPD-Ortsverein Teltow. Mit gutem Beispiel gingen am 20. August im Möbelhaus Polsterwerk 54 der Landtagsabgeordnete Sören Kosanke und die Vorsitzende der SPD-Fraktion der SVV Teltow Christine Hochmuth voran. Den ganzen Tag über meldeten sich Bürger, darunter auch Erstspender, um das DRK zu unterstützen. Zufrieden mit dem Ergebnis äußerte sich Georg Lehrmann, Vorsitzender des RGV. Von 80 Frauen und Männern wurden 75 zum Blutspenden zugelassen. Sie alle erhielten kleine, von RGV-Unternehmern bereitgestellte Überraschungen.

 
Gedenkveranstaltungen an den Mauerbau in Kleinmachnow und Stahnsdorf
Montag, 15. August 2011

kranzniederlegung.jpgEtwa 200 Besucher fanden sich am 13. August 2011 zu einem Gedenkveranstaltung an die Menschen ein, die bei Fluchtversuchen an den knapp 170 Kilometern Berliner Mauer starben. "Es bleibt festzuhalten, dass der Mauerbau Unrecht und die DDR ein Unrechtsstaat war", stellte Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert fest. Gemeinsam mit Landrat Wolfgang Blasig und dem Steglitz-Zehlendorfer Bezirksbürgermeister Norbert Kopp legte er Kränze auf Zehlendorfer Seite und am Kleinmachnower Gedenkstein für die Maueropfer nieder. Berliner und Kleinmachnower Lokalpolitiker taten es ihnen nach. Den Abschluss bildete um 12 Uhr eine Schweigeminute. Foto: Sören Kosanke, MdL, Dr. Jens Klocksin sowie zwei Vertreter des SPD-Ortsvereins Kleinmachnow nach dem Niederlegen eines Kranzes.

friedhofsbahn.jpg Auch in Stahnsdorf versammelten sich am Samstag rund 100 Menschen zu einer Gedenkveranstaltung. Am Standort des ehemaligen Bahnhofsgebäudes am Stahnsdorfer Südwestkirchhof enthüllte Stadtplaner Guido Fründt eine Gedenktafel zur ehemaligen Friedhofsbahn, die von 1913 bis 1961 den Berliner Wannsee mit dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof verband. Nach der Wende rettete Historiker Peter Ernst eine der originalen Flügeltüren des 1975 von Armeetruppen gesprengten Eingangsgebäudes. Vor Ort präsentierte er sie in einer symbolischen Performance der Öffentlichkeit: Er öffnete eine massive Kette. (Foto mit Bürgermeister Bernd Albers und Heimatvereinsmitglied Gerhard Petzholtz v.l.) Anschließend erfolgte eine Wanderung entlang der historischen Bahnstrecke.

 
Gedenkstelen für Teltower Maueropfer auf dem ehemaligen Grenzstreifen eingeweiht
Dienstag, 9. August 2011

stelen.jpggedenkstelen.jpgMinisterpräsident Matthias Platzeck, der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier,  Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sowie  Bürgermeister Thomas Schmidt und der SVV-Vorsitzende Berndt Längrich aus Teltow (von links) gedachten gestern mit einer Schweigeminute  zweier beim Fluchtversuch an der Berliner Mauer erschossenen Teltower Bürger. Anlass war die Einweihung der ersten, von der Stiftung Berliner Mauer konzipierten Erinnerungsstelen am Ufer des Teltowkanals. Künftig können sich Spaziergänger an diesem Ort  über die Geschichten der beiden  Maueropfer Peter Mädler (26.04.1963) und Karl-Heinz Kube (16.12.1966) informieren.

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