Etwa 200 Besucher fanden sich am 13. August 2011 zu einem Gedenkveranstaltung an die Menschen ein, die bei Fluchtversuchen an den knapp 170 Kilometern Berliner Mauer starben. "Es bleibt festzuhalten, dass der Mauerbau Unrecht und die DDR ein Unrechtsstaat war", stellte Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert fest.
Gemeinsam mit Landrat Wolfgang Blasig und dem Steglitz-Zehlendorfer Bezirksbürgermeister Norbert Kopp legte er Kränze auf Zehlendorfer Seite und am Kleinmachnower Gedenkstein für die Maueropfer nieder. Berliner und Kleinmachnower Lokalpolitiker taten es ihnen nach. Den Abschluss bildete um 12 Uhr eine Schweigeminute.
Foto: Sören Kosanke, MdL, Dr. Jens Klocksin sowie zwei Vertreter des SPD-Ortsvereins Kleinmachnow nach dem Niederlegen eines Kranzes.
Auch in Stahnsdorf versammelten sich am Samstag rund 100 Menschen zu einer Gedenkveranstaltung. Am Standort des ehemaligen Bahnhofsgebäudes am Stahnsdorfer Südwestkirchhof enthüllte Stadtplaner Guido Fründt eine Gedenktafel zur ehemaligen Friedhofsbahn, die von 1913 bis 1961 den Berliner
Wannsee mit dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof verband.
Nach der Wende rettete Historiker Peter Ernst eine der originalen Flügeltüren des 1975 von Armeetruppen gesprengten Eingangsgebäudes. Vor Ort präsentierte er sie in einer symbolischen Performance der Öffentlichkeit: Er öffnete eine massive Kette. (Foto mit Bürgermeister Bernd Albers und Heimatvereinsmitglied Gerhard Petzholtz v.l.)
Anschließend erfolgte eine Wanderung entlang der historischen Bahnstrecke.
Ministerpräsident Matthias Platzeck, der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sowie Bürgermeister Thomas Schmidt und der SVV-Vorsitzende Berndt Längrich aus Teltow (von links) gedachten gestern mit einer Schweigeminute zweier beim Fluchtversuch an der Berliner Mauer erschossenen Teltower Bürger. Anlass war die Einweihung der ersten, von der Stiftung Berliner Mauer konzipierten Erinnerungsstelen am Ufer des Teltowkanals. Künftig können sich Spaziergänger an diesem Ort über die Geschichten der
beiden Maueropfer Peter Mädler (26.04.1963) und Karl-Heinz Kube (16.12.1966) informieren.
Die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg GmbH in Ludwigsfelde bildet seit 1991 junge Menschen aus. Derzeit sind 54 der insgesamt 620 Beschäftigten Auszubildende, so dass die Ausbildungsquote bei 8,71 Prozent liegt. Für dieses Engagement zeichnete die Industrie- und Handelskammer Potsdam heute die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg GmbH als „Anerkannten Ausbildungsbetrieb“ aus. In der Gesprächsrunde mit Geschäftsführer André Sinanian, Staatssekretärin Tina Fischer, dem Präsidenten der IHK Dr.-Ing. Victor Stimmig sowie Vertretern aus der Politik wurde die Notwendigkeit der Ausbildung eigener Fachkräfte für das Unternehmen erläutert. Der Wirtschaftspolitische Sprecher SPD-Landtagsfraktion Sören Kosanke hinterfragte die firmeninternen Modelle zur Fachkräftebindung und ging dabei auf die zukünftig steigende Bedeutung der Familienfreundlichkeit in Wirtschaftsunternehmens ein. „Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Aspekt im Wettbewerb um die weniger werdenden jungen Menschen, die einen Ausbildungsplatz in der Region suchen.“