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Freitag, 25. Juni 2010 |
Presseerklärung
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt hat entschieden, künftig sollen in einem Betrieb mehrere Tarifverträge nebeneinander gelten können.
Sören Kosanke, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, sieht in dem Urteil eine Gefahr für betrieblichen Frieden.
„Der Grundsatz der Tarifeinheit hat sich über lange Zeit bewährt“, sagte Kosanke, „für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen schuf er Verlässlichkeit und Solidarität“. Das Urteil des Bundesarbeitsgerichts untergrabe nun diesen Grundsatz, so der SPD-Politiker. „Damit werden zusätzliche Konkurrenzsituationen geschaffen, wo keine sein müssten“.
Gölten in einen Betrieb unterschiedliche Tarifverträge, könne das einen Keil in die Belegschaften treiben, warnte er. Gerade in Firmen, in denen viele Berufsgruppen unter einem Dach arbeiteten, sei diese Gefahr groß. „Damit erweist man der Tarifautonomie einen Bärendienst“.
Mehr Spartengewerkschaften bedeuteten automatisch mehr Konflikte – zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, aber eben auch zwischen den Mitarbeitern, betonte der SPD-Politiker. Auseinandersetzungen bei der Deutschen Bahn und der Lufthansa hätten das bereits gezeigt.
„Eine gesetzliche Regelung ist nötig“, erklärte Kosanke, „nur so kann die Tarifeinheit in Deutschland abgesichert werden“.
Das Urteil des Bundesarbeitsgerichts geht auf die Klage eines Arztes zurück, der wegen eines Urlaubsaufschlags für sich die Tarifregelung des Marburger Bunds statt der von ver.di bean-spruchen wollte. Eine Begründung für die Entscheidung liegt nach Angaben des BAG im Grundgesetz, welches die Koalitionsfreiheit festschreibt.
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Freitag, 25. Juni 2010 |
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Marc Hamon, 15 Jahre, besucht das Weinberggymnasium in Kleinmachnow. Vom 14. bis 25. Juni absolvierte er beim Teltower Abgeordneten Sören Kosanke ein zweiwöchiges Schülerpraktikum.
Wie kamst Du auf die Idee, Dein Schulpraktikum bei einem Landtagsabgeordneten zu machen?
Ich bin sehr an Politik interessiert und habe letztes Jahr im Wahlkampf Herrn Kosanke kennengelernt. An die Begegnung habe ich mich dann wieder erinnert, als ich einen Praktikumsplatz gesucht habe, und meine Bewerbung hatte Erfolg!
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Donnerstag, 17. Juni 2010 |
Erste Vernissage im Wahlkreisbüro von Sören Kosanke
„Jetzt
wird unser Teltower Wahlkreisbüro zur Galerie“, freut sich der
Landtagsabgeordnete Sören Kosanke.
Am 16. Juni um 18 Uhr fand die erste Vernissage im großen Beratungsraum
seines Büros in die Potsdamer Str. 62 statt.
Hier zeigen zehn Malerinnen bis Ende Juli, wie sie das Thema „Mit den
>blutorangen< unterwegs“ künstlerisch umgesetzt haben.
Sören
Kosanke war von den Bildern so begeistert, dass er bei deren
Platzierung gern mit Hand anlegte.
Viele Interessierte aus Teltow und der Region nahmen das Angebot zur Vernissage an und kamen mit den Künstlerinnen ins Gespräch. Anhand von 15 Exponaten kann sich der
Betrachter einen Eindruck von der künstlerischen Breite des Schaffens
der >blutorangen< verschaffen.
Damit auch alle, die zur Vernissage verhindert waren, die Ausstellung genießen können, kann sie noch bis Ende Juli während der Büroöffnungszeiten (Mo 13-18 Uhr, Mi 9-13
Uhr, Do 14-17 Uhr) besichtigt werden.

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