Noch größer als im vergangenen Jahr war das Interesse regionaler Firmen, sich auf der Ausbildungsmesse Teltow zu präsentieren. Insgesamt stellten 70 Unternehmen und Bildungseinrichtungen (Foto: Stand der Technischen Hochschule Wildau) ihre Angebote vor. Die zogen am 21. Januar eine Vielzahl Besucher ins Oberstufenzentrum Teltow. In dessen Fluren und Unterrichtsräumen konnten sich Schülerinnen und Schüler über das Spektrum der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten informieren. Schirmherrin der Veranstaltung war in diesem Jahr die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Prof. Dr. Sabine Kunst. Sie zeigte sich beim Rundgang beeindruckt von der Vielfalt der Angebote in der Region (hier im Gespräch mit einem Azubi von EON edis).
Für den Landtagsabgeordneten Sören Kosanke, der die Ausbildungsmesse
als Wirtschaftsförderer vor fünf Jahren im Teltower Stadthaus ins Leben
rief, ist die Messe eine Leistungsschau der regionalen Wirtschaft. „Die
direkten Gespräche mit Vertretern der Unternehmen sollen den
Jugendlichen zeigen, dass es neben den Außenstellen bekannter
Unternehmen wie Mercedes oder MTU in Ludwigsfelde oder AOK Nordost in
Teltow viele kleinere Firmen gibt, die Nachwuchs brauchen und deshalb
gute berufliche Perspektiven bieten. Wer sich für eine dortige
Ausbildung entscheidet, bleibt unserer Region erhalten“, betonte er mit
Blick auf die nach wie vor anhaltende Abwanderung von Jugendlichen aus
Brandenburg. Viele der Unternehmen nutzen die Teltower Ausbildungsmesse nicht zum ersten Mal um den Nachwuchs rechtzeitig auf sich aufmerksam zu machen. Erstmals gab es auf der Ausbildungsmesse eine Unternehmerlounge,
wo sich Aussteller untereinander austauschen und Kontakte knüpfen
konnten. Veranstalter und Aussteller äußerten sich zufrieden über den Verlauf der Messe. Sie wird auch im kommenden Jahr in den Räumen des Oberstufenzentrums stattfinen, versicherte Hausherr Henri Danker.